Freiwilliges Soziales Jahr

AKTUELLES:

Bewerbungen für das FSJ halbjährig ab 01.02.2023 sind möglich.

Bewerbungen für das FSJ 2023/2024 ab 01.08.2023 ebenfalls!

Nutzen Sie unsere Online-Bewerbung unten! Aufgrund der aktuellen Situation führen wir unsere Bewerbungsgespräche online.


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IN VIA Diözesanverband Paderborn ist auch bei Instagram zu finden! Besucht und folgt uns ... #jahrsager ...

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ist ein Angebot an junge Frauen und Männer außerhalb von Schule und Beruf, für ein Jahr in einem sozialen Arbeitsbereich tätig zu werden und sich an der begleitenden Seminararbeit zu beteiligen. Es ist eine Möglichkeit zum sozialen Engagement, zur Persönlichkeitsbildung, zur Berufsfindung sowie zur sozialen und politischen Bildung.
Das FSJ richtet sich an alle Jugendliche, unabhängig von Herkunft und Religionszugehörigkeit.
Die Rahmenbedingungen bestimmt das Jugendfreiwilligendienstgesetz.
Träger des FSJ im Erzbistum Paderborn ist IN VIA Diözesanverband Paderborn für Mädchen- und Frauensozialarbeit e. V.

Der IN VIA Diözesanverband Paderborn für Mädchen- und Frauensozialarbeit e. V. erfüllt die Qualitätsstandards für Freiwilligendienste der Zentralstellen Jugendhaus Düsseldorf/BDKJ und Deutscher Caritasverband. Die Prüfung erfolgte im Jahrgang 2015/16.

Hinweis für die Online-Bewerbung:

Bitte achten Sie darauf, dass Sie nach Versenden Ihrer Online-Bewerbung eine Bestätigung durch das System erhalten, dass die Bewerbung bei uns eingegangen ist. Darüber hinaus werden wir Ihnen ebenfalls eine Bestätigungsmail in den darauffolgenden Tagen schicken. Sollten Sie die Bestätigung durch das System nach dem Versenden nicht erhalten, dann versuchen Sie es erneut oder melden Sie sich bitte bei uns unter Tel.: 05251/ 209 288. Vielen Dank.

 
 

 
 

Gespräche mit Politiker*innen

In 15 Gesprächen mit Politikerinnen und Politikern mahnten Freiwillige und Träger von Freiwilligendiensten Verbesserungen an, zuletzt im Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der Grünen in den Kreisen Paderborn und Höxter. Sigrid Beer (MdL), Uta Lücking (Kandidatin Kreis Höxter), Norika Creuzmann (Kandidatin Kreis Paderborn) und (hinten von links) Ulrich Möhl (Kandidat Stadt Paderborn) von den Grünen sprachen mit Niklas Trapp (BFD-Referent Caritas), Justus Niggemeyer (FSJ-Freiwilliger Brüderkrankenhaus) und Susanne Bankstahl (FSJ-Referentin IN VIA). 
In 15 Gesprächen mit Politikerinnen und Politikern mahnten Freiwillige und Träger von Freiwilligendiensten Verbesserungen an, zuletzt im Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der Grünen in den Kreisen Paderborn und Höxter. Sigrid Beer (MdL), Uta Lücking (Kandidatin Kreis Höxter), Norika Creuzmann (Kandidatin Kreis Paderborn) und (hinten von links) Ulrich Möhl (Kandidat Stadt Paderborn) von den Grünen sprachen mit Niklas Trapp (BFD-Referent Caritas), Justus Niggemeyer (FSJ-Freiwilliger Brüderkrankenhaus) und Susanne Bankstahl (FSJ-Referentin IN VIA).

Bessere Rahmenbedingungen für Freiwillige

Freiwilligendienstleistende und Träger von BFD und FSJ diskutieren mit 15 Kandidatinnen und Kandidaten für die Landtagswahl

Paderborn, 11.5.2022 (cpd) – In einer Serie von Gesprächen mit 15 Politikerinnen und Politikern haben die katholischen Träger von Freiwilligendiensten im Erzbistum Paderborn eine bessere gesellschaftliche Anerkennung von Freiwilligendiensten angemahnt. Die kostenlose Nutzung des ÖPNV, das Taschengeld nicht auf Grundleistung anzurechnen, den Wohngeldanspruch zu sichern, die Befreiung vom Rundfunkbeitrag sowie vereinfachte Visa-Verfahren für Freiwillige aus dem Ausland lauteten die konkreten Forderungen, die Freiwillige sowie Träger von Bundesfreiwilligendienst (BFD) und Freiwilligem Sozialen Jahr (FSJ) im Erzbistum Paderborn mit Kandidatinnen und Kandidaten für die NRW-Wahl diskutierten.

„Wir sind auf ein sehr positives Feedback gestoßen“, berichtet Niklas Trapp. Als Referent für die pädagogische Begleitung von Bundesfreiwilligen beim Caritasverband für das Erzbistum Paderborn ist er mit den konkreten Anliegen von Freiwilligen bestens vertraut. „In den gemeinsamen Gesprächen mit Freiwilligen haben Politikerinnen und Politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP überwiegend positiv auf die Forderungen nach verbesserten Rahmenbedingungen für die Freiwilligendienstleistenden reagiert“, berichtet Susanne Bankstahl, FSJ-Referentin beim Diözesanverband von IN VIA, dem katholischen Träger des FSJ im Erzbistum Paderborn.

„Der konstruktive Dialog mit der Politik wird von uns auf jeden Fall weitergeführt“, resümiert Dr. Thomas Günther, Referent für die pädagogische Begleitung im Caritasverband für das Erzbistum Paderborn die Gespräche der vergangenen Wochen. Die von der Politik geäußerten Sympathiebekundungen zugunsten der Forderungen der katholischen Freiwilligendienste müssten nach der Wahl in konkrete Verbesserungen für die Freiwilligen und auch die Träger von Freiwilligendiensten münden, so Günther. Dafür würden sich alle katholischen Träger von Freiwilligendiensten in NRW gemeinsam einsetzen.

Neben den erforderlichen Verbesserungen für die Freiwilligen benötigen die Träger von Freiwilligendiensten eine verbesserte finanzielle Ausstattung, um Bewerbungs- und Vermittlungsverfahren, Öffentlichkeitsarbeit, Ehemaligenarbeit sowie pädagogische Begleitung in digitaler Form in effizienter Weise anbieten zu können.

(Foto und Text: Diözesancaritasverband Paderborn/ Markus Jonas)


Das Foto zeigt die Freiwilligen und daneben Dr. Thomas Günther (Referent für den BFD, Caritasverband für das Erzbistum Paderborn und Susanne Bankstahl(Referentin für das FSJ beim IN VIA Diözesanverband Paderborn, technisch bedingt leider ohne Kamera dabei war Nora Wieners Landtagskandidatin der SPD im Kreis Höxter. 
Das Foto zeigt die Freiwilligen und daneben Dr. Thomas Günther (Referent für den BFD, Caritasverband für das Erzbistum Paderborn und Susanne Bankstahl(Referentin für das FSJ beim IN VIA Diözesanverband Paderborn, technisch bedingt leider ohne Kamera dabei war Nora Wieners Landtagskandidatin der SPD im Kreis Höxter.

Zum letzten Gespräch vor der Landtagswahl haben wir uns am 12.05.2022 per Videokonferenz mit Nora Wieners, Landtagskandidatin der SPD im Kreis Höxter getroffen. Emma (FSJlerin im St. Elisabeth-Krankenhaus Iserlohn), Ena (FSJlerin im HPZ Warburg) und Lana (BFDlerin im St. Josefskrankenhaus in Hamm) haben von ihrer Arbeit berichtet. Alle drei bekräftigen: der Freiwilligendienst ist mehr als ein Lückenfüller oder pure Überbrückungsmöglichkeit. Ihre Erfahrungen möchten sie nicht missen und sehen sich in ihren Berufswünschen bestätigt.

Neben der beruflichen Orientierung, ist ein Freiwilligendienst aber auch Einsatz für andere Menschen #wertvolljahr und verdient die Anerkennung der Gesellschaft.

Im Gespräch mit Nora Wieners betonen die Freiwilligen: der Freiwilligendienst muss bekannter werden und am Image des FSJ und BFD muss gearbeitet werden! Er muss als gleichberechtigte Anschlussperspektive nach der Schule anerkannt werden.
Damit sich alle Jugendlichen den Dienst leisten können, braucht es eine Anhebung des Taschengelds, kostenlose Fahrten im ÖPNV #freiefahrtfürfreiwillige, die Befreiung von Rundfunkgebühren, gesicherten Anspruch auf Wohngeld und keine Anrechnung des Taschengeldes auf die Grundsicherung.

Mit vielen Anliegen stießen die Freiwilligen auf offene Ohren bei Nora Wieners.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für das angenehme Gespräch!


von links nach rechts:  Wolfgang Siebeck, Anke Scherf, Stefan Wehrmann, Sabine Omlin, Jenny Brunner, Laura Hnesin, Marie Grabowski, Florian Grappendorf 
von links nach rechts:
Wolfgang Siebeck, Anke Scherf, Stefan Wehrmann, Sabine Omlin, Jenny Brunner, Laura Hnesin, Marie Grabowski, Florian Grappendorf

Am Dienstag, 10 Mai 2022 fand in der Robert-Koch-Realschule in DO-Hombruch das Gespräch mit Jenny Brunner (Bündnis90/Die Grünen), Landtagskandidatin für den Wahlbezirk Dortmund 114 (Hombruch, Hörde, Lütgendortmund) statt. Die FSJ-Freiwilligen Laura Hnesin, Marie Grabowski und Florian Grappendorf berichteten von ihren Einsätzen in der Schulbegleitung und der Jugendhilfe.

#freiefahrtfürfreiwillige und mehr Wertschätzung für den Freiwilligendienst #wertvolljahr ist ihnen wichtig.

Die Vertreter*innen der Einsatzstellen - Wolfgang Siebeck, Schulleiter, Anke Scherf Caritasverband Dortmund und Stefan Wehrmann, Jugendhilfe St. Elisabeth- sowie Sabine Omlin, IN VIA Dortmund, als Vertreterin des FSJ-Trägers, betonen die Wichtigkeit der Freiwilligen. „Ohne Euch würde etwas fehlen, ihr werdet gebraucht.“

Jenny Brunner, die selbst einen Freiwilligendienst geleistet hat, ist offen für die Wünsche und Forderungen der Freiwilligen und wird sie mit in die Politik nehmen.


Am Mittwoch, 04.05.2022 waren wir in Siegen. Dort haben wir uns zum Gespräch mit Jens Kamieth, MdL und Landtagskandidat der CDU für den Wahlkreis Siegen-Wittgenstein 1 im Marienkrankenhaus getroffen. Robin Schmidt, FSJ-Freiwilliger in der Notaufnahme hat von seinem Einsatz berichtet und die Forderungen der Freiwilligen nach guten Rahmenbedingungen für einen Freiwilligendienst benannt.

Fahrtkosten zur Einsatzstelle, Miete und Rundfunkgebühren belasten Freiwillige finanziell. #freiefahrtfürfreiwillige, Unterstützung durch Wohngeld und Befreiung von Rundfunkgebühren würden für Entlastung sorgen.

Es muss mehr Informationen an Schulen über die Freiwilligendienste geben.

Auch der Personalmangel in der Pflege und das Bild der Pflege in der Öffentlichkeit wurden besprochen. FSJ und BFD-Freiwillige, die in die Pflegeausbildung gehen, wissen worauf sie sich einlassen. Es gibt viel weniger Ausbildungsabbrüche!
Es war ein anregendes Gespräch und wir bedanken uns bei allen Beteiligten!

Auf dem Foto zu sehen (von rechts nach links): Jens Kamieth (MdL, Landtagskandidat CDU), Claudia Willeke (IN VIA Olpe), Robin Schmidt (FSJler), Klaus Stinner (Leitung Praxiskoordination und Familiale Pflege), Susanne Bankstahl (Referentin für das FSJ).


Am Freitag, 29.04.2022 haben wir uns zum Gespräch mit Frederik Müller, Landtagskandidat der CDU für den Wahlkreis Hamm 1 in der Barbara-Klinik getroffen. Johanna, Klaudia, Lana, Melek und Medine haben uns von ihren Einsätzen berichtet. Ihren Berichten lauschten auch Thorsten Keuschen (Geschäftsführer) und Jens Alberti (Pflegedirektor) sehr interessiert. Für sie ist der Einsatz der Freiwilligen wertvoll, auch weil sie oft dem medizinischen und pflegerischen Arbeitsfeld verbunden bleiben. So auch bei diesen 5 Freiwilligen, von denen drei in die Ausbildung gehen werden und zwei Medizin studieren wollen.

Die Freiwilligen fanden in Frederik Müller einen interessierten Gesprächspartner. Ihre Anliegen, die Rahmenbedingungen für die Freiwilligendienste zu verbessern, gaben sie ihm mit auf den Weg:

  • Die Freiwilligendienste müssen gerade auch in Schulen bekannter gemacht werden und als gleichwertige Möglichkeit neben Ausbildung und Studium ihren Platz bekommen.
  • Freiwillige brauchen freie Fahrt im ÖPNV
  • Anhebung des Taschengeldes

Als Träger unterstützen wir diese Forderungen!
Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für das engagierte Gespräch!

(Foto: Klinik-Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Barbara-Klinik)

Auf dem Foto zu sehen (von rechts nach links): Medine (FSJlerin), Margitta Gentes (Sekretariat Pflegedirektion), Melek (FSJlerin), Niklas Trapp (Referent für den BFD), Frederik Müller (Landtagskandidat CDU), Jens Alberti (Pflegedirektor), Klaudia (FSJlerin), Johanna (BFDlerin), Susanne Bankstahl (Referentin für das FSJ) und Lana (BFDlerin)


Foto (von links): Dr. Thomas Günther (Diözesan-Caritasverband Paderborn), Tabea Liehs (Bundesfreiwilligendienst), Ralf Diermann (stv. Pflegedirektor St. Vincenz-Klinken), Svenja Schäfers (FSJ-lerin), Michael Sprink (Landtagskandidat SPD), Susanne Bankstahl (In VIA Diözesanverband Paderborn) 
Foto (von links): Dr. Thomas Günther (Diözesan-Caritasverband Paderborn), Tabea Liehs (Bundesfreiwilligendienst), Ralf Diermann (stv. Pflegedirektor St. Vincenz-Klinken), Svenja Schäfers (FSJ-lerin), Michael Sprink (Landtagskandidat SPD), Susanne Bankstahl (In VIA Diözesanverband Paderborn)

28.04.2022

Michael Sprink (SPD) bei uns zu Besuch

Was wären wir ohne unsere Freiwilligen? Unsere FSJ´ler*innen und unsere BFDler*innen leisten unverzichtbare Arbeit! Gestern war Wahlkreiskandidat Michael Sprink (SPD) bei uns. Im Gespräch mit den beiden Freiwilligen Svenja und Tabea wurde klar: Die Rahmenbedingungen müssen sich für die Freiwilligendienste unbedingt verbessern – mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und in den Schulen, Stipendien, bezahlbare Wohn- und ÖPNV-Angebote waren nur einige Themen, für die sich Michael Sprink im Landtag einsetzen möchte. Wir sagen ganz herzlich Danke für diesen wichtigen Austausch!

Foto & Text: Charlotte Hoppe, Kommunikation und Marketing, St. Vincenz - Kliniken Paderborn


Positionspapier der Sprecher*innen der Freiwilligendienstleistenden der katholischen Träger in Nordrhein-Westfalen zur Landtagswahl in NRW

06.04.2022

ES GEHT UNS UM ANERKENNUNG UND ENTPRIVILEGIERUNG

„Für die Senioren in der Tagespflege bin ich eine wichtige Bezugsperson - Freiwilligenarbeit ist eine Vollzeitstelle, weshalb mir oft Kleinigkeiten auffallen, die im Arbeitsalltag sonst untergehen.“

„Freiwillige sind in Ihrer Einrichtung Allrounder- Wir helfen den Fachkräften, wo wir können.“

Damit NRW auch in Zukunft von Freiwilligendienstleistenden profitieren kann, bedarf es Unterstützung auf zweierlei Ebene.

Ideelle Ebene

„Was soll das sein ein FSJ?“ – Wir wünschen uns, dass sich in Zukunft niemand mehr diese Frage stellen muss. Der Freiwilligendienst muss bekannter gemacht werden. Sei es durch die gezielte Vorstellung an Berufsorientierungstagen an Schulen oder der vermehrten Verbreitung von Informationen auf öffentlichen Plattformen – wie es beispielsweise bereits auf der online Seite des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlingen und Integration NRW umgesetzt wurde.
Durch die Förderung der allgemeinen Bekanntheit erhoffen wir uns zudem eine stärkere Gewichtung des Freiwilligendienstes in Bezug auf den Zugang zu Hochschulen und Stipendien. Die Politik hat die entscheidende Aufgabe die Wertschätzung des Freiwilligendienstes zu steigern und dessen Wichtigkeit an Dritte zu Vermitteln.

Materielle Ebene

Ja, unser Dienst ist freiwillig und das soll er auch bleiben. Kerngedanke ist das soziale Engagement unabhängig vom persönlichen Profit.
Allerdings lässt sich vom Wort Freiwilligkeit auch das Wort Freiheit ableiten. Freiheit und Entlastung bringen wir nicht nur unseren Einsatzstellen, wir erwarten sie auch für uns. Um den Dienstleistenden eine gewisse Freiheit während diesem Jahr zu ermöglichen, besteht eine Notwendigkeit zur Anhebung des Taschengeldes. Eine Umfrage im Rahmen des diesjährigen Bundessprechertreffens ergab, dass von unseren BundessprecherInnen 40% neben ihrer Vollzeittätigkeit in den Einsatzstellen einen zusätzlichen Nebenjob ausüben, um ihre Lebensunterhaltungskosten bestreiten zu können. Das darf nicht sein. Daher die klare Forderung der stärkeren Berücksichtigung des Freiwilligendienstes im Landeshaushalt. Dies ist essentiell, damit ein Freiwilligendienst für jeden zugänglich wird, unabhängig von elterlicher Unterstützung und sozialen Milieu.
Eine weitere wünschenswerte Unterstützungsmaßnahme wäre zudem die Einführung eines kostenlosen Tickets zur Nutzung des ÖPNV. Der Transfer von beziehungsweise zur Einsatzstelle beschreibt für viele Freiwillige einen immensen zusätzlichen Kostenmehraufwand. Eine Befragung von 55 Freiwilligen im Erzbistum Paderborn zeigt: der Freiwillige zahlt monatlich durchschnittlich 75€, nur um zu seiner Arbeit zu gelangen. 75€ entsprechen ca. 18% unseres Monatsgehaltes.
Weiterhin wünschen wir uns einen Anspruch auf fachspezifische Fortbildungen, um einen einheitlichen Standard zu erreichen. Freiwilligendienstleistende arbeiten in verschiedenen Bereichen und assistieren Fachkräften. Dafür sind spezifische Kenntnisse notwendig, um die Aufgaben gut bewältigen zu können und um einen guten Austausch mit KlientInnen zu gewährleisten. Das Wissen kann weiterhin auch nach dem Freiwilligendienst hilfreich sein.
Wir freuen uns, mit PolitikerInnen in NRW ins Gespräch zu kommen und ihnen Einblicke in unseren Dienst geben zu können.

Positionspapier der Sprecher*innen der Freiwilligendienstleistenden der katholischen Träger in Nordrhein-Westfalen zur Landtagswahl in NRW


Position der katholischen Träger von Freiwilligendiensten in Nordrhein-Westfalen zur Landtagswahl in NRW 2022

Pressemitteilung vom 04.04.2022

Freiwilligendienste aufwerten

Katholische Träger mit Forderungen an die Politik

Wer einen Freiwilligendienst für unsere Gesellschaft wie den Bundesfreiwilligendienst (BFD), das Freiwillige Soziale oder Ökologische Jahr (FSJ / FÖJ) leistet, sollte deutliche Vergünstigungen etwa im öffentlichen Nahverkehr oder in der Befreiung vom Rundfunkbeitrag erhalten. Dies fordert u. a. in einem Positionspapier zur Landtagswahl die Katholische Arbeitsgemeinschaft der Freiwilligendienste in Nordrhein-Westfalen, in der auch der Diözesan-Caritasverband Paderborn (für den BFD) und der IN VIA Diözesanverband Paderborn (für das FSJ) vertreten sind.
"Freiwilligendienste sind für unsere Gesellschaft unverzichtbar, die politische Rahmenbedingungen für diese Dienste sollten aber dieser Bedeutung entsprechen", erklären Susanne Bankstahl, Referentin für das FSJ und Dr. Thomas Günther, Referent für den BFD. Generell sollten Freiwilligendienste als gleichwertige Anschlussperspektive im Berufsfindungsprozess dargestellt werden. Auch müsse es einen erleichterten Zugang zu Freiwilligendiensten geben, um Teilhabe zu ermöglichen. Neben der Befreiung vom Rundfunkbeitrag sollte es einen Verzicht auf Anrechnung des Taschengeldes geben. Auch ein Wohngeldanspruch sollte nicht durch die Ableistung eines Freiwilligendienstes gefährdet sein, ebenso müsse es vereinfachte Visa-Verfahren für ausländische Bewerber geben.
Die Katholische Arbeitsgemeinschaft der Freiwilligendienste in NRW ist ein Zusammenschluss von Trägerorganisationen des FSJ, des FÖJ und des BFD. Auf Landesebene vertreten sie die Interessen der Freiwilligendienste gegenüber Politik, Kirche und Gesellschaft. Im Erzbistum Paderborn engagieren sich in ca. 650 Einsatzstellen rund 900 Freiwilligendienstleistende.

Mehr: Position der katholischen Träger von Freiwilligendiensten in Nordrhein-Westfalen zur Landtagswahl in NRW 2022

 
 

 
 

Erfahrungsberichte unserer Freiwilligen ...

#wertvolljahr ... "Was macht dein FSJ für Dich wertvoll?"

Unsere Freiwilligen berichten über ihren Einsatz und ihre Erfahrungen im Freiwilligen Sozialen Jahr.
Wir freuen uns über weitere Erfahrungsberichte! Bei Fragen gerne melden unter zentrale@inviadiv-paderborn.de

#dasmachenwirgemeinsam - FSJ bei IN VIA - Podcast-Folge mit Sarah Hamacher (FSJ 2020/2021)


FSJ im Pastoralen Raum

Der Einsatz erfolgt in einer katholischen Kirchengemeinde.
Gemeinsam mit Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten oder mit dem Pastor sind FSJ-Freiwillige in der Kinder- und Jugendarbeit sowie in Jugendfreizeitstätten unterwegs. Weitere Aufgaben können sein: Besuchsdienste bei kranken und alten Menschen, Seniorenarbeit und die Mithilfe in der Liturgie.

Weitere Infos dazu finden sich hier im Flyer oder auf der Website:


FSJ mit Basismodul Sport

Ein weiteres Angebot, das seit 2016 in Kooperation mit den KreisSportBund Paderborn e.V./ SportBildungswerk des LSB NRW e.V. - Außenstelle Paderborn besteht, ist das "FSJ mit Basismodul Sport". Dabei erwerben die FSJ-Freiwilligen im Einführungs- und ersten Zwischenseminar das Basismodul für die Übungsleiter/-in-C-Lizenz im Sport.
Inhaltlich geht es um Themen wie Gesundheitsverständnis, Kommunikation, Grundsätze zum Gesprächsverhalten, Voneinander lernen durch Feedback, Tipps zum Anleiten von Gruppenaktivitäten sowie Vorbereitung und Aufbau von Sportstunden. Zudem werden die beiden Themenblöcke „Kinder stark machen“ (Suchprävention bei Kindern und Jugendlichen) und Prävention sexualisierter Gewalt behandelt.
Mit der Übungsleiter/-in-C-Lizenz erlangen die FSJ-Freiwilligen die Qualifikation, mit Kindern und Jugendlichen bzw. Jugendgruppen sowie auch Erwachsenen und älteren Menschen Sporteinheiten zu leiten und sie können diese Qualifikation bereits im Rahmen ihres FSJ in bestimmen Einsatzfeldern (z.B. in der OGS) einbringen.

Unsere Pressemitteilung zum Pilotprojekt aus dem Jahr 2016 finden Sie hier.

Unsere Pressemitteilung "Ein Erfolgsmodell mit viel Mehrwert" finden Sie hier.

Einen kleinen Einblick in die Seminararbeit mit dem Sportmodul gibt es hier ...

Aktuelles Kursjahr 2021/2022 
Aktuelles Kursjahr 2021/2022

FSJ plus

2019: 10 Jahre FSJ plus ... Radio Hochstift sprach mit 3 (ehemaligen) Freiwilligen

 

Seit zehn Jahren kooperieren der IN VIA Diözesanverband Paderborn und die Schule für Gesundheitsfachberufe am Brüderkrankenhaus St. Josef im Rahmen des „FSJ plus“, das speziell für junge Menschen konzipiert wurde, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im pflegerischen Bereich, beispielsweise im Krankenhaus oder in einer Senioreneinrichtung absolvieren. Zum Jubiläum haben sich Birgit Evers, pädagogische Mitarbeiterin für das Freiwillige Soziale Jahr bei IN VIA und Koordinatorin des FSJ plus, und Petra Gödde, Lehrerin und Koordinatorin der Bildungstage an der Schule für Gesundheitsfachberufe, mit einigen (ehemaligen) FSJ-Freiwilligen getroffen und nach ihren Erfahrungen gefragt.

Auch Radio Hochstift war dabei ... hier 3 Beiträge:

 
 

IMPRESSIONEN

VORAUSSETZUNGEN

Wer ein FSJ absolvieren möchte, sollte

  • die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben und noch keine 27 Jahre alt sein
  • Freude daran haben, in einem sozialen Bereich zu arbeiten
  • bereit sein, an einer sozialen Aufgabe ganztägig mitzuarbeiten
  • sich an der begleitenden Seminararbeit beteiligen
  • in der Lage sein, Verantwortung zu übernehmen
  • bereit sein, für ein Taschengeld zu arbeiten.

EINSATZMÖGLICHKEITEN

Freiwillige im FSJ übernehmen überwiegend praktische Hilfstätigkeiten in pflegerischen, pädagogischen und hauswirtschaftlichen Bereichen, in denen die Beziehungen zu Menschen im Vordergrund stehen.
Sie sind zum Beispiel tätig in:

  • Krankenhäusern
  • Einrichtungen für alte Menschen (Alten- und Pflegeheime, Tagespflege)
  • Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen (Kindergärten, Schulen, Internate, Werkstätten, Wohnheime)
  • Einrichtungen für Kinder und Jugendliche (stationäre Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, Jugendbildungsstätten, Offene Ganztagsschulen)
  • Kirchengemeinden/ Pastorale Räume im Erzbistum Paderborn.

Der Einsatz erfolgt nach Absprache mit der zuständigen Betreuungsstelle von IN VIA oder dem Caritasverband Hagen.

LEISTUNGEN

Die FSJ-Freiwilligen erhalten:

  • Taschengeld (240,00 €) und Zuschuss zu Verpflegung und Unterkunft (180,00 €)
  • Sozialversicherung
  • ca. 30 Tage Urlaub (abhängig von den Bestimmungen der Einsatzstelle)
  • verschiedene Vergünstigungen (z. B. Fortzahlung der Waisenrente und des Kindergeldes)
  • 25 Seminartage (fünf Wochen à fünf Tage)
  • Qualifiziertes Zeugnis. 

Einige Einsatzstellen bieten Unterkunft und Verpflegung, die Auszahlung der o. g. Leistungen verändert sich entsprechend.

PÄDAGOGISCHE BEGLEITUNG

Die FSJ-Freiwilligen werden während ihres Einsatzes pädagogisch begleitet. Dazu gehört die Anleitung durch Fachkräfte in den Einsatzstellen, die Betreuung während des Einsatzes durch sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verbandes IN VIA bzw. des Caritasverbandes Hagen sowie die Seminararbeit. In mehrtägigen Seminaren besteht Gelegenheit

  • in Kontakt zu anderen FSJ-Freiwilligen zu kommen 
  • die in der Arbeit gemachten Erfahrungen auszutauschen und zu bearbeiten 
  • sich mit gesellschaftspolitischen, religiösen und sozialen Themen auseinander zu setzen 
  • praktisch und kreativ zu arbeiten 
  • Abstand von der Arbeit zu gewinnen.

GRÜNDE FÜR EIN FSJ

Das FSJ richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die

  • sich für andere Menschen einsetzen wollen
  • Zukunftsperspektiven für ihre Lebensgestaltung suchen
  • unsicher sind in ihrem Berufswunsch oder mit ihrem bisherigen Beruf unzufrieden sind und sich umorientieren möchten
  • etwas Praktisches leisten wollen
  • sich in einer Gruppe regelmäßig austauschen und weiterbilden möchten.

CHANCEN DES FSJ BEI UNS

Das FSJ fordert von den Freiwilligen eine engagierte Mitarbeit in den sozialen Einrichtungen und bietet ihnen folgende Chancen:

  • Kennen lernen von sozialen Arbeitsfeldern und Auseinandersetzen mit der Arbeitswelt
  • mit Menschen in Not, mit ihren Problemen und ihren Lebenssituationen konfrontiert zu werden und so ein Stück soziale Realität kennen zu lernen
  • eigene Grenzen und Möglichkeiten zu erfahren und daran zu wachsen
  • eigene Wertvorstellungen zu überprüfen und zu verändern
  • verantwortliches soziales Handeln einzuüben
  • Einblick in gesellschaftliche, soziale und politische Prozesse und Zusammenhänge
  • Menschen zu begegnen, die ihren Glauben leben.

BESONDERHEITEN

Das FSJ ist weder eine Berufsausbildung noch als "Gelegenheitsjob" anzusehen, es ersetzt auch keinen fehlenden Ausbildungsplatz.
Vielmehr bietet das FSJ die Möglichkeit, für ein Jahr pädagogisch begleitet in einem sozialen Bereich tätig zu werden.
Beginn des FSJ ist frühestens der 1. August oder der 1. September. Der Einsatz umfasst zwölf zusammenhängende Monate. In begründeten Ausnahmefällen ist ein Beginn bis zum 1. November möglich.
Ein weiteres Angebot ist das FSJ halbjährig für sechs Monate: Es beginnt am 1. Februar, endet am 31. Juli und beinhaltet 15 Seminartage (3 Seminare à 5 Tage).
Berufsschulpflichtige FSJ-Freiwillige können für den Einsatz im FSJ das Ruhen der Berufsschulpflicht bei der Bezirksregierung beantragen. Das Verfahren wird im Bewerbungsverfahren besprochen.

BEWERBUNGSVERFAHREN

Interessierte am FSJ, die im Bereich des Erzbistums Paderborn arbeiten möchten, sollten folgende Unterlagen an die zuständige Betreuungsstelle von IN VIA oder des Caritasverbandes Hagen senden:

  • Bewerbungsschreiben, worin das Interesse am Freiwilligen Sozialen Jahr erläutert wird
  • tabellarischer Lebenslauf
  • Kopie des letzten Schulzeugnisses (und ggf. des Abschlusszeugnisses).

Die Unterlagen bitte ohne Klarsichthüllen und Bewerbungsmappen zusenden!

WEITERE INFORMATIONEN

für die Städte Dortmund/Castrop-Rauxel:
IN VIA Dortmund e. V.
Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit
Propsteihof 10
44137 Dortmund
Telefon: 02 31 / 18 48 - 139
E-Mail senden

für die Städte Hagen/Witten/
Wetter/Herdecke:
Caritasverband Hagen e. V.
Finkenkampstr. 5
58089 Hagen
Telefon: 0 23 31 / 9 88 - 50
E-Mail senden

 

für den Kreis Unna und die Stadt Hamm:
IN VIA Unna e. V.
Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit
Gürtelstraße 18
59423 Unna
Telefon: 0 23 03 / 9 86 12 - 0
E-Mail senden

für die Kreise Olpe und Siegen/Wittgenstein:
IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit
Fachverband im Caritasverband für den Kreis Olpe e. V.
Kolpingstr. 62
57462 Olpe
Telefon: 0 27 61 / 921 - 17 11
E-Mail senden

 

für alle anderen Orte im Erzbistum Paderborn:
IN VIA Diözesanverband Paderborn für Mädchen- und Frauensozialarbeit e. V.
Uhlenstraße 7
33098 Paderborn
Telefon: 0 52 51 / 209 - 282
E-Mail senden

 
 
 

BITTE BEACHTEN

Einsatzstellen mit Unterkunft werden ausschließlich vom IN VIA Diözesanverband Paderborn für Mädchen- und Frauensozialarbeit e. V. vermittelt.

Die pädagogische Begleitung wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend nach der Förderrichtlinie Jugendfreiwilligendienste (RL-JFD) gefördert. Weitere finanzielle Mittel bringen die FSJ Einsatzstellen auf. Der IN VIA Diözesanverband Paderborn als Träger und Betreuungsstelle und die FSJ Betreuungsstellen (IN VIA Dortmund, IN VIA Olpe, IN VIA Unna und der Caritasverband Hagen) lassen kirchliche Mittel/Eigenmittel in die pädagogische Begleitung einfließen.

 
 

Informationen zum Datenschutz FSJ

Informationen für Einsatzstellen im FSJ

 
 

Infos zu weiteren Freiwilligendiensten

Auf der folgenden Internetseite finden Sie einen Überblick und Informationen zu weiteren Freiwilligendiensten im In- und Ausland sowie Au-pair:

GEFÖRDERT VOM

 
 

Anschrift

IN VIA Diözesanverband Paderborn für Mädchen- und Frauensozialarbeit e.V.
Uhlenstraße 7
33098 Paderborn

Postanschrift

IN VIA Diözesanverband Paderborn für Mädchen- und Frauensozialarbeit e.V.
Postfach 1824
33048 Paderborn

Kontakt

Tel. 0 52 51 / 209 - 288
Fax 0 52 51 / 209 - 378
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